Tempern

Zu den verschiedenen Wärmebehandlungen gehört das Tempern, das durch Einwirkung auf die Temperatur des Materials den Erhalt bestimmter Strukturen und gewünschter Eigenschaften ermöglicht.

Beim Tempern wird das betreffende Material über längere Zeit der Wärme ausgesetzt. Das Tempern kann als eine Abfolge von Aufheiz- und Haltezeiten betrachtet werden, auf die eine mehr oder weniger kontrollierte Abkühlung folgt.

Je nach zu behandelndem Material, der Temperatur der Behandlung und der Abkühlphase können die Prozesse verschiedene Namen tragen. Bei Metallen spricht man zum Beispiel von Vergüten, Normalisieren, Glühen, Weichglühen und Anlassen. Das Tempern betrifft jedoch auch den Bereich der Lebensmittel, Polymere, Steinzeuge, Harze, Kohlefasern usw.

AMARC erzeugt Temperöfen, die hinsichtlich der zu behandelnden Materialien, Abmessungen, Betriebstemperaturen, Heizzyklen und Umluft (die heiße Luftmasse wird in die Nutzkammer eingeleitet und von verstellbaren Leitblechen so gelenkt, dass eine optimale Strömung entsteht) gezielt auf die Bedürfnissen des Kunden hin maßgeschneidert werden können.

Mit dem Regel- und Kontrollsystem der AMARC-Öfen lässt sich einstellen, aufrechterhalten und überprüfen, dass im Innern der Kammer alles nach Vorgaben für eine verbesserte Produktqualität und höhere Effizienz des Temperprozesses läuft. Außerdem kann ein Informationssystem installiert werden, das die Vernetzung des Ofens mit den Werkssystemen zur Überwachung und Einstellung in Prozessechtzeit sowie Alarmgebung bei Betriebsstörungen erlaubt.